Fuchsjagd 2008 in der Presse:

2002: Bernhard Szukala als MasterAllen voran reitet der Master

Reuthen: Für den letzten großen Ritt der Saison machen sich gegenwärtig die Reitsportler des RSV "Buchenhain" in Reuthen bereit.

Für Vereinschef Gerd Mergel und seine Reiterfreunde ist diese Veranstaltung ein besonderes Schmäckerchen, wie er betont. Denn nicht um die begehrten Stilnoten, Siegerschleifen oder schnellen Zeiten auf dem Reitparcours gehe es diesmal, sondern mehr um den Spaß am Reiten durch die herbstlichen Wälder der Region. Am Samstag, 18. Oktober, treffen sich laut Gerd Mergel in den frühen Morgenstunden Pferde und Reiter aus Brandenburg und Sachsen am Reuthener Richterturm. Bereits zum 24. Mal werde in Reuthen zur Fuchsjagd geblasen. Und viele der Gäste würden auch zum 24. Mal dabei sein, denn die Jagd zu Pferde mache Aktiven wie auch Zuschauern Spaß. "Gleichzeitig soll dieses Spektakel auch ein Dankeschön an die Sponsoren sein, mit deren Hilfe die Reuthener Reiter in der zu Ende gehenden Saison an den großen Reit- und Springturnieren teilnehmen konnten", sagt der Vereinschef. Ob hoch zu Pferde oder im Kremser, nach dem traditionellen Anblasen der Jagd sowie dem Verlesen der Jagdordnung geht die Hatz auf den Fuchs los.

"Bei all dem Gaudi, der bei dieser Reitjagd nicht fehlen wird, soll der dahinter stehende enorme Aufwand nicht vergessen werden, der für eine große Reitjagd vonnöten ist", so Gerd Mergel. In vielen Stunden werde von den Reuthener Vereinsmitgliedern zuvor die Reitstrecke vorbereitet. Erst kurz vor dem Reitereignis könnten die Hindernisse an den entsprechenden Stellen der Reitstrecke aufgebaut werden. Eine große Verantwortung liege dabei beim Master. Diese Rolle übernehme auch in diesem Jahr wieder das Vereinsmitglied Bernhard Szukalla. Der Master trage zudem die Verantwortung für die Sicherheit der Veranstaltung. Er reitet dem Tross voran. Je nach Ausbildungsstand von Reitern und Pferden würden deshalb den Teilnehmern dieser Reitjagd verschiedene Sprunghöhen angeboten. "An den Hürden treffen vor den Reitern die Kremser ein, damit die Gäste der Jagd mitfiebern oder anspornen können", erklärt Gerd Mergel das Prozedere. Heute trage eine Reitjagd natürlich einen ganz anderen Charakter als im Mittelalter.

So werde bei der Reuthener Hatz ein Fuchsschwanz die Trophäe sein. Dabei simuliere ein Reiter mit einer an der Schulter befestigten Fuchslunte den Meister Reineke. Der "Fuchs" werde diesmal Jens Mergel sein. Interessenten, die die Reuthener Fuchsjagd miterleben möchten, könnten sich bei Gerd Mergel unter der Telefonnummer 03563 59808 anmelden.

André Kurtas
Lausitzer Rundschau - 16.10.2008

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